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Straßenkinder in Kolumbien
Kolumbien. Land der Kontraste. Lebensfreude und Bürgerkrieg. Luxusvillen für wenige Reiche –eingezäunt und bewacht. Gleich daneben Kinder, die tagtäglich auf der Straße um ihr Überleben kämpfen. Diesen Advent sammelt SEI SO FREI© ganz besonders für Straßenkinder in den Heimen von Padre Gabriel Mejía. Der kolumbianische Claretiner-Pater, der auch als UNO-Berater tätig ist, ist weltweit eine der herausragenden Persönlichkeiten in der Arbeit mit Straßenkindern. 49 Zentren und Heime hat er bereits aufgebaut. Das 50. ist im Bau.
Padre Gabriel Mejía erhiellt für sein Werk den Romero-Preis 2008 der Katholischen Männerbewegung.
Das Team von Padre Gabriel arbeitet dort wo die Kinder anzutreffen sind: Auf der Straße, unter Brücken und Torbögen. Ein Team von geschulten Sozialarbeiterinnen, Psychologen und Therapeuten geht auf die Kinder zu und lädt sie ein, in eines der Heime zu kommen. Dort haben sie ein Dach über dem Kopf, erhalten eine warme Mahlzeit und können sich duschen. Das Wichtigste ist jedoch: Es wird mit den Kindern gearbeitet, versucht mit ihnen gemeinsam ein neues Lebensprojekt zu entwerfen, sie Einzuschulen. Ein Prozess wird gestartet der ein Ziel hat: Sie von der Straße und den Drogen wegzubringen.
