Montag 18. Dezember 2017

Inhalt:

 

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Dr.in Maria Schiestl
(Kenia)


Sie hat ihr Leben den Maasai gewidmet...


„SEI SO FREI und die Katholische Männerbewegung Österreichs trauern um Dr.in Maria Schiestl als eine hervorragende Ärztin, Entwicklungshelferin und Freundin. Ihre Liebe und Verbundenheit zu Kenia sowie ihre Fröhlichkeit und Lebensfreude waren grenzenlos und beispielhaft. Wir wünschen allen Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen, in erster Linie aber ihrer Familie in Tirol ganz viel Kraft in dieser schweren Zeit“, so DI Dr. Leopold Wimmer, Vorsitzender der Katholischen Männerbewegung Österreichs.

Maria Schiestls Herz gehörte Afrika. Ihr Leben hat sie den Maasai gewidmet.

 

Berichterstattung über das Ableben von Maria Schiestl:

 

http://religion.orf.at/stories/2844679/

 

http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/oesterreich/chronik/893372_Tiroler-Oskar-Romero-Preistraegerin-verstarb-in-Nairobi.html

 

http://tirol.orf.at/news/stories/2844604/

 

Romero-Preis 2016:
Tiroler Ärztin Maria Schiestl mit Romero-Preis am 25.11 ausgezeichnet.

 

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Foto: v.l.n.r Landesrätin Patrizia Zoller-Frischauf, Landesrätin Christine Baur, Innsbrucker Diözesanadministrator Jakob Bürgler, Dr. in Maria Schiestl, KMBÖ-Obmann DI. Dr. Leopold Wimmer.

 

SEI SO FREI und Katholische Männerbewegung (KMBÖ) ehrten in Innsbruck Dr.in Maria Schiestl. Die Zillertaler Ärztin lebt und arbeitet schon seit zwölf Jahren bei den Loita-Maasai in Kenia.


Dr.in Maria Schiestl ist am Freitagabend mit dem Romero-Preis ausgezeichnet worden. Schiestl nahm den Preis bei einem Festakt im ORF-Landesstudio Tirol aus den Händen des Innsbrucker Diözesanadministrators Monsignore Jakob Bürgler und des KMBÖ Vorsitzenden DI Dr. Leopold Wimmer entgegen.

 

“Maria Schiestl hilft den Armen und Schwachen in Kenia. Nachhaltige Projekte, wie das Gesundheits- und Bildungszentrum von Maria, sind die besten Initiativen in der Entwicklungszusammenarbeit“, so Diözesanadministrator Bürgler. Er gratulierte Schiestl zum Romero-Preis der Katholischen Männerbewegung: „Es ist gut, wenn starke Männer sich mit einer starken Frau wie Maria treffen. Marias Haltung macht uns Mut.“

 

KMBÖ-Vorsitzender Wimmer erklärte bei der Feier: „Der Romero-Preis ist in unserer Zeit ein bedeutendes Zeichen Zeit für Kooperation und Zusammenarbeit. Es ist wichtig, anderen Menschen in Afrika und Lateinamerika zu helfen. Dr.in Schiestl ist für mich ein ganz beeindruckendes Beispiel, was ein Mensch mit konsequenten und zielgerichteten Einsatz erreichen kann.“

 

Wer war Dr.in Maria Schiestl?

 

Bereits nach wenigen Jahren der Berufsausübung als Lehrerein entschloss sich Maria Schiestl als Entwicklungshelferin nach Kenia zu gehen. Mit viel Engagement unterrichtete sie zuerst an einer Mädchenschule im Maasailand, um danach die Leitung einer Mädchenschule in Westkenia zu übernehmen.

 

In dieser ersten Einsatzphase in Kenia erlebte sie die schwierige Lebenssituation vieler Maasai: sowohl stark unter dem Druck der anderen Volksgruppen Kenias als auch unter dem Druck eigener zum Teil archaisch anmutender Traditionen stehend. Sie sah, dass besonders die Situation der Frauen und Kinder sowie der Sektor der Gesund-heitsversorgung weithin im Argen lag.

 

Maria Schiestl entschloss sich, ihre gesicherte Arbeit und ihr gesichertes Einkommen als Lehrerin in Tirol aufzugeben, um dem Volk der Maasai in Kenia als Ärztin dienen zu können. Im Alter von 37 Jahren begann sie das Studium der Medizin. Die Kosten des Studiums und Lebenshaltungskosten musste sie durch vielerlei Jobs neben dem Studium erarbeiten.

 

Nie verlor sie in dieser schwierigen Zeit das Ziel aus den Augen: Arbeit mit und für das Volk der Maasai in Kenia.

 

Nach erfolgreicher Beendigung des Medizinstudiums ging Dr.in Schiestl als Ärztin nach Entasekera im Land der Loita-Maasai. Dort war unter schwierigsten Bedingungen der Aufbau eines Gesundheits- und Bildungszentrums begonnen, aber nicht abgeschlossen worden. Die einzige funktionierende Gesundheitseinrichtung für bis zu 27 000 Loita-Maasai in einem Umkreis von 60 km.

 

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Berichterstattung in den Medien:

 

  • Dr. in Maria Schiestl

Radio Salzburg Beitrag über die Romero-Preisträgerin 2016.

 

 

 

ORF

Dr.in Maria Schiestl Romero-Preis 2016 (2016) [Deutsch]

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Tirol TV:

 

Tirol TV beitrag 1

 

Tirol TV Beitrag 2


Tirol TV Beitrag 3

 

Tirol TV Beitrag 4

 

Kronen Zeitung Tirol:

 

23.10.2016: Keine Göttin in Weiß 1 (pdf)

23.10.2016: Keine Göttin in Weiß 2 (pdf)
24.10.2016: Hausbesuch im Busch (pdf)
25.10.2016: Die Zukunft ist weiblich (pdf)

 

Tiroler Sonntag:

http://www.tirolersonntag.at/Media/Tiroler-Sonntag-Epaper/Tiroler-Sonntag9

 

 

Tiroler Tageszeitung am Sonntag

Zillertalerin macht Maasai-Frauen stark

20.11.2016

 

TT Sonntag Schiestl PDF 1

TT Sonntag Schiestl PDF 2

 

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http://www.seisofrei.at/