Saturday 23. November 2019

Inhalt:

Unsere Partnerinnen und Partner in Lateinamerika

 

 

 

unknown

Bischof Erwin Kräutler
(Brasilien)


Ein Leben für die Indigenen in Amazonien...

 

unknown

Sr. Margaretha Moises
(Kolumbien)


Ein Leben für die Armen...

unknown

Mayra Orellana
(Guatemala)


Eine starke Frau bringt Bildung in die Berge Guatemalas...

 

unknown

P. Gabriel Mejía
(Kolumbien)


Ein Straßenkind hat ein unendliches Potenzial...

 

 

unknown

Janira Jesus Souza de França

(Brasilien)

 

Mutter und Herz der Landwirtschaftsschule Margarida Alves in Ilheus

SEI SO FREI unterstütz das Volk Tupinamba in Brasilien


Im heutigen Brasilien leben rund 900.000 Indigene in circa 240 verschiedenen indigenen Völkern. Sie machen damit 0,4 Prozent der brasilianischen Bevölkerung aus.

Brasiliens Regierung hat bisher 690 Gebiete als indigene Territorien anerkannt, die gemeinsam etwa 13 Prozent der brasilianischen Landfläche bedecken. Diese Gebiete befinden sich fast ausschließlich (98,5 Prozent) im Amazonasgebiet. Nur 1,5 Prozent liegen außerhalb Amazoniens, obwohl dort etwa die Hälfte aller Indigenen lebt.

 

Unter den ersten Völkern, die bei der Kolonialisierung Brasiliens ab 1500 mit den Europäern in Kontakt kamen, waren die Guarani, Kaingang und andere, die in den Savannen und im “atlantischen Regenwald” des Südens leben, sowie Völker, die im trockenen nordöstlichen Inland leben, wie zum Beispiel die Pataxo Hã Hã Hãe und Tupinambá.

Trotz Hunderter Jahre Kontakt mit der expandierenden Siedler-Gesellschaft haben die Indigenen in den meisten Fällen ihre Sprachen und Bräuche aktiv verteidigt, während sie der gewaltigen Enteignung ihrer Gebiete gegenüberstanden, die noch immer fortdauert.

 

unknown

 

SEI SO FREI arbeitet aktiv mit dem bedrohten Volk Tupinambá. Dona Maria, Häuptlingsmutter aus dem Volk der Tupinambá, begleitete Romero-Preisträgerin Janira Jesus Souza in Dezember 2015 nach Österreich, weil ihr Volk vom neuen Gesetzen bedroht wird. Ende Oktober 2015  ist der erste Schritt zu einer Verfassungsänderung gemacht worden. Nach dem Votum des zuständigen Sonderausschusses des Parlaments könnten Schutzzonen von indigenen Völkern aufgelöst und der dortige Regenwald abgeholzt werden – wenn es wirtschaftliche Gründe dafür gibt. Zum Beispiel wenn dort Bodenschätze schlummern oder der Platz für Sojaplantagen gebraucht wird.

 

Wir möchten uns mit dem bedrohten Volk der Tupinamba solidalisieren!

Online-Unterschriftaktion auf AVAAZ:
https://secure.avaaz.org/de/petition/Praesidentin_Dilma_und_Justizminister_Cardoso_Wir_fordern_das_Recht_auf_Land_fuer_die_Tupinamba_1/?fNtMZjb&pv=4

 

unknownHier können Sie eine Unterschriftenliste Ausdrucken und unterschreiben oder unterschreiben lassen. Bitte bis 31.01.2016 an:

 

SEI SO FREI Linz

Kapuzinerstr. 84 / 4021 Linz

schicken.

Die Unterschriftenlisten werden nach Brasilien mitgenommen und an den Zuständigen Regierungsvertretern übergeben. Vielen Dank!

 

Radio FRO Beitrag: http://cba.fro.at/302386

PDF-Informationen zur Situation der Tupinamba: Tupinamba.pdf

 

Unterschriftenlisten:

Brief Unterschriften Liste.pdf
Unterschriftenliste.pdf

 

 

 

 

Dona Maria (links),

Projektreferent Wolfgang Heindl,

Janira da Souza (rechts) während

der Fiesta Romero 2015

 

 

http://www.seisofrei.at/