Monday 23. September 2019

Inhalt:

 

unknown

P. Gabriel Mejía
(Kolumbien)


Ein Straßenkind hat ein unendliches Potenzial...

 

Der kolumbianische Claretiner-Pater, der auch als UNO-Berater tätig ist, ist weltweit eine der herausragenden Persönlichkeiten in der Arbeit mit Straßenkindern. 50 Zentren und Heime hat er bereits aufgebaut.

 

Padre Gabriel Mejía erhielt für sein Werk den Romero-Preis 2008 der Katholischen Männerbewegung. Diese wichtige Auszeichnung für herausragendes Engagement in der Entwicklungszusammenarbeit wird an Personen verliehen, die sich unter schwierigsten, ja manchmal lebensbedrohenden Bedingungen für die Armen und Unterdrückten einsetzen.

So hat hat auch Padre Gabriel mehrere Attentats-Versuche von der Drogenmafia und verschiedenen anderen bewaffneten Gruppen überlebt: Aus 2 Meter Entfernung schießt ein Jugendlicher 5 Mal auf Padre Gabriel, der im Auto sitzt. Wie durch ein Wunder trifft der Bub nur die Kopfstütze und den Sitz. Dieses Attentat war eine Mutprobe für den Jungen, der bei einer Drogenbande mitmachen wollte. 3 Tage später kam der Schütze zu Padre Gabriel ins Büro und bat um Entschuldigung: Er kniete nieder und weinte. Padre Gabriel umarmte ihn. Im Hintergrund, an der Wand des Büros von Padre Gabriel, hängt eine Reproduktion des Rembrandt-Bildes vom verlorenen Sohn. Der Junge war ein drogensüchtiges Straßenkind und ist nun im Entzugsprogramm in einem der Heime von Padre Gabriel.

Schon mit 20 Euro kann ein Straßenkind eine Woche lang versorgt werden.


Bericht im Rupertusblatt, Oktober 2014:

Padre Mejía Rupertusblatt 1 (pdf)
Padre Mejía Rupertusblatt 2 (pdf)

 

unknown

 

http://www.seisofrei.at/