Friday 18. May 2012

Inhalt:

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Kolumbien:

Sei so frei für Gesundheit

 

 

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Das Team der Stiftung "Maria Herlinda Moises" besucht jede Woche kleine Ortschaften in der Nähe der kolumbianischen Kolonialstadt Cartagena. Für 20.000 Menschen ist mit Hilfe von Spenden aus Österreich die medizinische Grundversorgung gesichert. „La Misionera“ (die Missionarin) heißt das Boot, mit dem Sozialarbeiterinnen, Krankenschwestern und Schwester Margaretha Moises sich auf den Weg nach Recreo machen. Die kleine Ortschaft am Canal del Dique ist nur über das Wasser erreichbar. Jede zweite Woche kommt das Team aus dem Medizinzentrum „Monseñor Rubén Isaza Restrepo“, um Kinder, Frauen und ältere Menschen zu versorgen. Recreo und Ararca, Leticia, Puerto Badel und Rocha liegen ungefähr 30 Minuten von Pasacaballos entfernt.

Mit 20 Euro unterstützen Sie eine
Bootsfahrt des Medizinteams in die Dörfer.

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Viviana
Mit siebzehn Jahren verschwindet Viviana aus dem Elternhaus, sie ist schwanger. Als sie vom Bürgerkrieg geplagten Land im friedlichen Norden Kolumbiens ankommt, steht sie vor dem Nichts. Mit Prostitution und Diebstahl hält sie sich über Wasser. Ein Schicksal, das tausende Frauen in Kolumbien mit ihr teilen. Doch Viviana ist eine der wenigen glücklichen. Sie erfährt von der Stiftung und besucht einen kostenlosen Schwangerschaftskurs. Sie verabschiedet sich von Drogen und lernt für ihr Kind zu sorgen. Luz Dari, eine ehrenamtliche Mitarbeiterin von der Stiftung "Madre Herlinda Moises", nimmt Viviana bei sich auf. Vor zwei Monaten hat sie ihr zweites Baby gesund zur Welt gebracht. Jetzt will sie einen weiteren Fortbildungskurs besuchen, um den Weg zurück in ein Leben in Würde zu schaffen...

 

Mit 30 Euro ermöglichen Sie die medizinische Begleitung einer Schwangerschaft und die Erstversorgung des Säuglings.
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Neben der medizinischen Versorgung fördert der Stiftung "Madre Herlinda Moises" auch die Sozialarbeit mit Frauen. Mit einer sehr hohen Analphabetenquote und Arbeitslosigkeit sind ihre Perspektiven sehr beschränkt. Manche sind durch Hoffnungslosigkeit und Armut in Drogenabhängigkeit und Prostitution geschlittert. Ihnen bringt das Team rund um Sr. Moises viel Herzlichkeit und Fürsorge entgegen. In Kursen werden Alternativen zu Drogen und Prostitution aufgezeigt, Aufklärungsarbeit geleistet und Aidskranke mit Medikamenten versorgt. Auch Schwangerschaftskurse werden angeboten, und Mütter lernen, für ihre Kinder zu sorgen. In verschiedenen Arbeits- und Selbsthilfegruppen geht es vor allem um die Steigerung des Selbstwerts, damit die Mädchen eine lebensbejahende Perspektive erhalten. „Denn schon für ein paar Pesos verkaufen Mädchen ihre Körper“, berichtet Sr. Moises. „Unser wichtigstes Ziel ist es, dass Mädchen erst gar nicht in die Prostitution hineinschlittern.“

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Hier können Sie ein Video vom ORF aus dem Jahr 2008 zum Thema "Maragertha Moises" sehen
-> Video Kolumbien

 

 

> Alle Schwerpunktländer

Partnerorganisation
Fundacion Madre Herlinda Moises
Finanzierung
SEI SO FREI-Salzburg, Land Salzburg
Land
Kolumbien
Sektor
Gesundheit, Menschenrechte
ProjektreferentIn
Mag. Wolfgang Heindl
Projektort
Departamento: Bolívar, Cartgena de Indias, Pasacaballos
http://www.seisofrei.at/