Wednesday 17. July 2019

Inhalt:

 

„Stern der Hoffnung“: Biomärkte und Biomesse in Peru.

 

Download: "Adventsammlung 2018 Biomärkte und Biomesse in Peru " (word)

 

Das ganze Dorf in Bewegung


Die erste Biomesse im Andenhochland und die wöchentlichen Biomärkte fördern die Landwirtschaft im Norden Perus.

 

Auf einem großen Platz von Carnachique sind ein paar Zelte aufgestellt, um die vielen landwirtschaftlichen Produkte vor der intensiven Sonne auf 2800 Metern Seehöhe zu schützen. Davor stehen einige Reihen Plastikstühle, gefühlt mit Bäuerinnen und Bauern, die einem Vortrag lauschen. Daneben, im bescheidenen Dorfgasthaus, kochen Schülerinnen und Schüler einer Tourismusschule für die Gäste. Es ist die erste Biomesse im Ort und alle sind auf den Beinen, um zu sehen, zu kosten und zu lernen.

 

„Wir haben drei Ziele damit“, verrät William Siapo von SEI SO FREI-Projektpartnerorganisation MINKA. „Wir haben bemerkt, dass es neben der Wasserspeicher noch anderes braucht.“ So kam die Idee mit der Biomesse, die auch in anderen Orten stattfindet. Die Menschen werden mit gesunden Produkten bekocht und lernen so, was sie aus den Lebensmitteln zubereiten können. Saatgut wird vorgestellt und erklärt, wie es angebaut werden kann. Teilweise wird auch altes, fast vergessenes Saatgut wiederbelebt. Wer weiß schon, dass es zirka 150 Mais- und mindestens 25 Kartoffelsorten gibt? Das dritte Ziel ist das der Vorträge: über Biodünger, Biolandwirtschaft und gesunde Ernährung.

 

Szenewechsel: Es ist Donnerstagvormittag in El Recreo, mitten in der Millionenstadt Trujillo. Auch hier sind wieder die kleinen Zelte aufgebaut, darunter der Reichtum an Früchten, der die Augen übergehen lässt: Salat, Spinat, Karotten, Lauch, Brokkoli, Karfiol, Gurken, Kräuter, Erdbeeren, Papaya, Ananas, Blaubeeren, Litschi und einiges mehr.  Es herrscht reger Betrieb. Schulklassen besuchen den Markt, Schülerinnen einer Tourismusschule haben vorab Säfte, Soßen und pikante Häppchen zubereitet und laden nun die Besucherinnen und Besucher zum Verkosten ein. „Seit einem Jahr sind wir donnerstags immer unterwegs in einem anderen Bezirk“, erzählt Romero-Preisträger Francisco San Martin. Damit können Produkte von Bauern, die mit MINKA zusammenarbeiten, direkt vermarktet werden. Auch hier können die Konsumentinnen und Konsumenten lernen, wie die Lebensmittel zubereitet werden. Marketing, Logistik und Qualitätskontrolle kommen von MINKA, damit können die Ernten ohne Zwischenhändler verkauft und der Ertrag für die Biobauern gesteigert werden.


Helfen wir diesen Advent gemeinsam den Bergbauernfamilien.  
Ihre Spende schenkt Leben!

 

 

- 25 Euro versorgen eine Familie mit Biosaatgut.

- 43 Euro ermöglichen die Anschaffung eines Ernte-Sets bestehend aus einer Scheibtruhe, einer Pflanzenschere und einem Erntemesser.

- 500 Euro kostet die Errichtung eines Wasserspeichers für eine Familie.


Spendenmöglichkeit:

SEI SO FREI

IBAN: AT93 5400 0000 0039 7562

Onlinespenden: www.seisofrei.at/spenden

 

Oder im Rahmen der Adventsammlung an den Adventsonntagen in Ihrer Pfarre. Spenden an SEI SO FREI sind steuerlich absetzbar. Vielen Dank!

 

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