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Armut, Drogen und sexueller Missbrauch: Um dem aussichtslosen Leben auf der Straße und im Slum zu entkommen, brauchen Kinder und Jugendliche in Kenia Unterstützung. SEI SO FREI, die entwicklungspolitische Aktion der Katholischen Männerbewegung, hilft mit Rüstzeug für’s Erwachsenwerden!
Die Hoffnung ist riesig: Wenn er groß ist, möchte Eric Polizist werden. „Weil Polizisten sehr gute Menschen sind“, erklärt er mit einem Lächeln auf seinem Gesicht.
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Seine Betreuer und Lehrerinnen im Waisenhaus „Stars of Hope Children’s Home“ (Stern der Hoffnung) arbeiten daran, seine Träume wahr werden zu lassen! Eric ist kein Einzelfall: Tausende junge Menschen in Kenia müssen sich nach dem Aids-Tod der Eltern einsam und alleine durch das gefährliche Leben der Großstadt schlagen. Andere werden von Zuhause vertrieben oder laufen aus gewalttätigen Familien davon. Drogen- und Alkoholmissbrauch, Kriminalität und sexuelle Ausbeutung lauern auf der Straße.
In den zahlreichen Einrichtungen der Schwestern vom Kostbaren Blut in Kenia finden Kinder von der Straße und aus dem Slum eine neue Heimat und einen neuen Lebensrhythmus.
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Die Kinder lernen Konflikte zu lösen, Regeln einzuhalten und Verantwortung zu übernehmen. Gemüse- und Bananenanbau, Putz- und Handarbeiten sollen praktische und kreative Talente entfalten. Das Selbstvertrauen der jungen Menschen kann dadurch wachsen!
SEI SO FREI unterstützt seit Jahren die Projekte der Schwestern vom Kostbaren Blut in Kenia. Eine der Leiterinnen, die im letzten Jahr verstorbene Vorarlbergerin Schwester Maria Pacis, wurde heuer mit dem Romero-Preis der Katholischen Männerbewegung Österreich (KMBÖ) posthum ausgezeichnet. Auch nach ihrem Tod möchte SEI SO FREI den jungen Menschen in Kenia weiterhin „Rüstzeug“ vermitteln, damit sie das spätere Leben als Erwachsene selbstbewusst meistern können.
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