Wednesday 17. July 2019

Inhalt:

Liebe ist die beste Therapie

 

Der Claretiner-Pater Gabriel Mejía, Romero- Preisträger 2008, hilft Straßenkindern in Kolumbien. Rund 50 Heime hat er in einem Vierteljahrhundert gegründet. SEI SO FREI unterstützt ihn dabei. Zu seinem Konzept sagt er: „Das Wichtigste ist die Liebe.“ Zwanzig Straßenkinder haben im Heim „La Alegría“ („die Freude“) in Pereira ein Dach über dem Kopf gefunden.

 

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Projektreferent Wolfgang Heindl  und Kinder 
vom Heim "La Alegria" in Kolumbien

 

Die Buben und Mädchen waren Gewalt und Drogen ausgesetzt und haben ihre körperlichen und seelischen Wunden davongetragen. Psychologinnen, Psychologen und Erzieherinnen und Erzieher nehmen sich der Kinder an und arbeiten mit teils überraschenden

Methoden: Outdoor-Aktivitäten und Sport gehören genauso zur Therapie wie Musik, Yoga und Meditation. „Die Liebe ist das wichtigste Medikament für alle Erkrankungen“, betont Padre Gabriel immer wieder. „Die Liebe ist das wichtigste Medikament für alle Erkrankungen“, betont Padre Gabriel immer wieder.

 

 

 

 


 „Wenn ein Kind fühlt, dass es angenommen ist, dann wird sich das Kind, das von der Straße kam, das misshandelt wurde und deswegen aggressiv geworden ist, verändern.Ich bin überzeugt, dass ein Kind niemals ein Problem darstellt. Ein Kind ist eine Chance. Jedes Kind hat unendliches Potenzial. Es ist ein Heiligtum, ein Tanz der Schöpfung. Kinder sind wichtig für unsere Gesellschaft und sie sind die Zukunft Lateinamerikas.

 

 

 

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Padre Gabriel Mejía hat mehr als 50 Heime für Straßenkinder gebaut

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Wir wissen, dass ein Kind Hilfe

annimmt – durch die Resilienz,

die Fähigkeit des Menschen, sich

immer wieder neu zu erschaffen.“

 

Mit Spenden von SEI SO FREI aus

Österreich konnte Padre Gabriel

das Heim 2009 eröffnen. Auch der

laufende Betrieb wird tatkräftig

von der entwicklungspolitischen

Aktion der Katholischen Männerbewegung

unterstützt.

 

 

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Denn die

Situation der Kinder in Kolumbien

ist dramatisch: rund 20.000 arbeiten

in der Prostitution, bis zu 4.000

Kinder hat die Guerilla entführt

und mehr als 15.000 Kinder stehen

bzw. standen in den letzten Jahren

im Bürgerkrieg unter Waffen.

Padre Gabriel ist es ein Herzensanliegen,

den Kindern eine bessere

Zukunft und ein Stück vom Glück

zu ermöglichen: „Ich denke, wir

sind alle verpflichtet, die Welt, in

der wir leben, zu verändern. Wir

wollen die Welt besser hinterlassen,

als wir sie vorgefunden haben.

Ich glaube an die Solidarität.

In jedem von uns ist ein Heiligtum,

und wir können es betreten. Die

Lösung liegt in jedem Einzelnen

von uns. Alle zusammen haben

wir viele Lösungen und können die

Liebe globalisieren.“

 

Video über P. Gabriel Mejía

www.seisofrei.at/videos

 

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Projektreise nach Tansania und Mosambik

Franz Hehenberger und Christina Lindorfer besuchten Ende Juni – Mitte Juli 2012 die SEI SO FREI-Projekte in Tansania und Mosambik und konnten sich von der guten Projektarbeit unserer Partnerinnen und Partner überzeugen.

 

Einige Highlights der Reise:

  

unknown  Schmiede ist fertig und funktionsfähig

 

Die Schmiedeutensilien kommen aus Österreich, das Wissen der Schmiedearbeit liefert ein erfahrener Schmied aus dem Nachbardorf. Die neu ausgebildeten Schmiede aus den Projektdörfern führen hier nun selbstständig Reparaturen an Werkzeugen, Ochsenkarren, Pflügen, usw. durch.

 

Ein Baum für das Leben

 

Die Schülerinnen und Schüler (leider waren sie gerade in den Ferien) haben hier gute Arbeit geleistet. Durch die Unterstützung von SEI SO FREI konnten sie rund 300 neue Bäume pflanzen. Jedes Kind ist für ein Bäumchen verantwortlich. So lernen sie das richtige Anlegen eines kleinen Waldes. Dieser soll schließlich Obst und Schatten spenden.

 

 

Dieser Baum liefert zusätzlich wichtige Nahrung für Tiere, wächst sehr schnell und reichert den Boden mit wichtigen Nährstoffen an.

 

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Abschied von Busungu

 

Das Dorf Busungu ist seit Beginn im Jahr 2000 mit im Projekt.

Nun ist es soweit: Die VIFAFI-Dorfgruppe hat es gemeistert, ohne fremde Hilfe die Eigenversorgung zu schaffen. Doch der Kontakt wird nicht abbrechen, denn die aufgebaute Tischlerei liefert auch in Zukunft Ochsenkarren für andere Projektdörfer. Außerdem kann ein neues Dorf in das Programm aufgenommen werden.

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Gute Arbeit

 

Franz Hehenberger und Romero-Preisträgerin Saria Amillen Anderson überzeugen sich von der guten Arbeit der Tischler in Tansania. 

 

unknown  Lernen unter dem Schattenbaum

 

„Mein Mann hat mich nicht zur Schule gehen lassen. Erst als ich mit nur der Hälfte der Medikamente nach Hause kam, sah er ein, dass ich Lesen lernen sollte.“, erzählt uns Senhora Isabell Medusa ….

Auf dem Weg zum Krankenhaus konnte sie ein Verbotsschild nicht lesen. Die Strafe für das Vergehen - die Hälfte des Budgets für Medikamente. Diese und ähnliche Geschichten erzählten uns die Teilnehmer des Programms „Lernen unter dem Schattenbaum“. Hier holen großteils Frauen ihre Grundschulbildung nach.

Lesen, Rechnen und Schreiben geben Vision und Hoffnung für ein selbstbestimmtes Leben.

 

 

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Senhora Isabell Medusa erzählt ihre Geschichte

 

„Man ist nie zu alt zum Lernen!“,...

 

meint ein 70-jähriger "Schüler" unter dem Schattenbaum. Übrigens Vater des Lehrers.

 

Mit diesen Eindrücken kehren wir zurück nach Österreich. In Erinnerung bleiben die vielen  Geschichten der Menschen, die tiefe Einblicke in die Sonnen- und Schattenseiten ihres alltäglichen Lebens gewähren. Geschichten, die ein mulmiges Gefühl in der Magengegend hinterlassen, aber gleichzeitig durch den Stolz und die positive Energie des Erzählenden die Gewissheit geben, dass unsere dringend benötigte Unterstützung hier Großes bewirkt!

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Augustsammlung 2012 in der Diözese Graz-Seckau

TANSANIA- Augustsammlung 2012 der Diözese Graz-Seckau

Medikamente für Kranke

SEI SO FREI und die Caritas unterstützen in Tansania ein Medikamente-Projekt für Schwester Veronica Petri.

 

In 32 Gesundheitsstationen gibt die Diözese Morogoro Medikamente an kranke Kinder und Erwachsene aus. In den ländlichen Gebieten sind diese Gesundheitsstationen die einzige medi-zinische Versorgung. Denn viele Kranke können sich den Transport in das nächste Krankenhaus oder zur nächsten staatlichen Gesundheitsstation nicht leisten bzw. sind zu schwach für den langen Weg. In den staatlichen Einrichtungen sind die Medikamente immer knapp und häufig müssen Kranke ohne das dringend benötigte Medikament nach Hause geschickt werden. Ernest Theussl, Obmann der KMB Graz-Seckau, berichtet: „Am häufigsten werden Medikamente zur Behandlung von Malaria, schweren Hautkrankheiten, Lepra, Kinderlähmung, Durchfall und Lungenentzündungen benötigt. Wenn ich versprechen kann, dass sie wieder gesund werden, leuchten die Augen der PatientInnen!“

 

Ein Euro entscheidet über Krankheit oder Genesung. Mit nur 20 € können

20 Kinder gegen Malaria, Durchfall oder Lungenentzündungen behandelt werden.

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unknownPressekonferenz mit Franz Küberl (Caritas-Präsident) und Ernest Theussl (Obmann der KMB Graz-Seckau - rechts im Blid).
Obmann Ernest Theussl stellte den Pressevertretern das aktuelle Projekt von SEI SO FREI vor. Gemeinsam mit der Caritas unterstützen wir in Tanzania den Ankauf von Medikamenten für den "Medical Board" von Sr. Veronica Petri.

 

Salzburger Spende für Bischof Kräutler

SEI SO FREI und die Universität Salzburg unterstützen den austro-brasilianischen Bischof und überreichen einen Scheck mit 4.500 Euro. Diese Summe wurde bei einem Gottesdienst und Vortrag auf der Uni am Donnerstag gesammelt.

Bischof Erwin Kräutler, Träger des alternativen Nobelpreises freut sich über die Hilfe aus Salzburg: „Unsere Krankenhäuser und Schulen sind überfüllt. Eine der größten Baustellen der Welt, Belo Monte, der drittgrößte Staudamm der Welt führt bereits jetzt schon durch den Zuzug von Arbeitern zu Chaos. Wir schaffen es nicht mehr die Menschen zu versorgen.“ Mit den Spenden aus Salzburg wird das SEI SO FREI-Projekt „Haus für Mutter und Kind“ und das „Refugio“, ein von Bischof Kräutler gegründetet Haus für arme Kranke unterstützt.

 

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vlnr: Wolfgang Heindl (SEI SO FREI), Bischof Erwin Kräutler, Christine Unterrainer (Universität Salzburg), Eva Herzog (Universität Salzburg)

 

Artikel in der Raiffeisenzeitung über Bischof Erwin Kräutler: RFZ (pdf-Datei)

Mit Ihrer Online-Spende helfen Sie Bischof Kräutler helfen.

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Haus Refugio in Altamira

SEI SO FREI unterstützt seit Jahrzehnten die Arbeit von Bischof Erwin Kräutler. 1988 erhielt er als eine seiner ersten Auszeichnungen den renommierten Romero-Preis von SEI SO FREI, der entwicklungspolitischen Aktion der Katholischen Männerbewegung. SEI SO FREI fördert die Arbeit von Bischof Kräutler mit jährlich 30.000.- Euro.

 

In den letzten beiden Jahren haben Salzburger/innen über 40.000 Euro an SEI SO FREI für die Arbeit von Bischof Kräutler gespendet.unknown

 

Im „Refugio“, einem von Bischof Kräutler gegründeten Haus in der Bischofsstadt Altamira, können Kranke die kein Geld haben vorübergehend bleiben. Hier bekommen sie Hilfe und Verpflegung, werden zu den behandelnden Ärzten begleitet und erhalten Unterstützung wenn das Geld für die notwendigen Medikamente nicht reicht. Kleine Operationen werden finanziert und Sozialarbeiter/innen betreuen die Kranken. Im Haus für Mutter und Kind werden Frauen vor und nach der Geburt betreut. Beide Häuser sind vor allem Anlaufstelle für Kranke und Schwangere aus abgelegenen Siedlungen und Dörfern mit fehlender oder mangelnder medizinischer Versorgung.

 

Durchschnittliche Betreuung pro Jahr:

Betreute Frauen vor und nach der Geburt: 300

Ambulant behandelte Kranke: 2.300

Servierte Mahlzeiten: 200.000

Anzahl der verabreichten Medikamente: 2.500

 

SEI SO FREI unterstützt die Finanzierung der Gehälter in beiden Häusern.

 

Artikel in der Raiffeisenzeitung: RFZ-Zeitung

 

Mit Ihrer Online-Spende helfen Sie Bischof Kräutler helfen.

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„Amani Communities Africa“

Die „Amani Communities Africa“ (ACA) machen Bildungsarbeit zu Menschenrechten speziell für Frauen. Seit 2009 ist ACA Projektpartner von SEI SO FREI Innsbruck.

 

Die Loita Maasai leben etwa 120 km südwestlich von Nairobi – zehn Fahrstunden, je nach Straßenzustand. Nach der Geburt eines Kindes darf sich die Mutter solange nicht unknownduschen, bis dem Neugeborenen die ersten Haare geschoren werden. Wenn sie es dennoch tut, würde ein Elternteil sterben. Außenstehende tun sich schwer, Traditionen wie diese zu verstehen. Noch dazu, da dies auch gesundheitliche Folgen hat. Hauptaufgabe der Mitarbeiterinnen von ACA ist die Vernetzung mit anderen afrikanischen und europäischen Organisationen. Sie informieren Frauen über die Gesetzeslage in Kenia: über Eigentumsund Erbrecht, Regelungen bei Heirat, Scheidung und Trennung, Rechte von Frauen und Kindern. Das Personal des Gesundheitszentrums "Loita Health" klärt über Genitalverstümmelung und deren Risken auf, berät bei Hygiene, Ernährung und Familienplanung. Was tun bei häuslicher Gewalt und Missbrauch? Wie elektrisiert reagieren die Frauen darauf, wenn ihnen die Trainerinnen Auswege aus häuslicher Gewalt zeigen, wie sie Konflikte gewaltfrei lösen und ihre Rechte einfordern können. Selbstständig ermutigt sie ACA  auch, sich durch Landwirtschaft oder Kunsthandwerk selbst ein Einkommen zu schaffen. So sind sie weniger von äußerer Hilfe sowie von ihren Männern abhängig. Die Führer der Dorfgemeinschaften werden in eigenen Seminaren von ACA von der Sinnhaftigkeit der Kurse für die Frauen zu überzeugen versucht. Überraschend viele zeigten schon Ansätze eines Umdenkens.


Gert Heizer

Ein Baum für das Leben

Den 25. April 2012, den internationalen Tag des Baumes, nahm SEI SO FREI Linz zum Anlass um die
Aktion „Ein Baum für das Leben“ vorzustellen. Rund 200 Interessierte folgten der Einladung in die Redoutensäle Linz. Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer meinte im Interview: „Auch in schlechten Zeiten haben wir die Verpflichtung zu helfen.“

 

Eine gelungene, kurzweilige Veranstaltung mit interessanten Interviews u.a. mit Herrn Franz Kepplinger, dem Obmann des Bäuerlichen Waldbesitzerverbandes OÖ und Frau DI Angelika Schwendinger, Direktorin der landwirtschaftlichen Fachschule Andorf. Frau Schwendinger erklärte, dass Schülerinnen und Schüler leicht für derartige Aktionen zu begeistern sind. Besonders der Kontakt zu Projektpartnern motiviert zum sozialen Engagement. Das bestätigt auch die Ökolog HS Lembach, die zum 75-Jahr Jubiläum verschiedene Aktionen zum Thema startete.

 

 

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Foto: Andreas Röbl, Volksblatt

(Von rechts nach Links) LH Dr. Josef Pühringer, Bischof Dr. Ludwig Schwarz, DI Klaus Pöttinger, Präsident der Industriellenvereinigu unterstützen die Aktion.

 

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Foto: Andreas Röbl, Volksblatt

Dr. Franz Hehenberger (SEI SO FREI Linz), Ing. Josef Turnhofer (Landesdirektor ÖAMTC), Gertrude Schatzdorfer (Unternehmerin), DI Rudolf Kolbe (Präsident Kammer Architekten und Ingenieurskonsolenten), Dr. Franz Gütlbauer (Vorsitzender KMB Linz) überzeugten sich erst im März 2012 von den erfolgreichen Projekten in Guatemala.

 

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Foto: Andreas Röbl, Volksblatt

Die KMB-Gruppe aus Helfenberg (OÖ) übergab schließlich die stolze Summe von 7.500 Euro. Sie konnten 27 Waldbesitzer überzeugen, je einen Baum für die Aktion zu spenden. Darunter auch der gebürtige Helfenberger, Wirtschaftsminister Dr. Reinhold Mitterlehner (nicht im Bild).

 

 

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Foto: Frizzi Ploechl

Projektpartnerin Janira Souza de Franca und Cleber Oliveira da Silva aus Brasilien freuen sich gemeinsam mit Franz Hehenberger und Christina Lindorfer von SEI SO FREI Linz über die gelungene Aktion, die den Kleinbauern in Brasilien mit dem Wald Hoffnung und Lebensgrundlage zurückgibt und das Überleben in ihrer Heimat sichert.

 

SEI SO FREI Linz bedankt sich herzlich für das zahlreiche Erscheinen und bei allen Unterstützerinnen und Unterstützern. Ihre Hilfe wird zu einem Baum für das Leben für die Menschen in Brasilien, Tansania und Nicaragua!

 

 

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