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Monday 23. September 2019

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Bereits zum 31. Mal wurde am Freitag, den 02. Dezember 2011, im Dornbirner Kulturhaus der Romero-Preis der Katholischen Männerbewegung verliehen.  Der  wichtigste Preis für Entwicklungspolitik in Österreich, der mit 10.000 Euro dotiert ist, wurde posthum an Sr. Maria Pacis Vögel für ihr 40-jähriges Engagement in Afrika vergeben.


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Romero-Preis 2011 (v.l.n.r): Landesrätin Schmid, Dr. Benno Elbs, Frau Maria Vögel, Sr. Ingeborg Müller, DI Dr. Leopold Wimmer, Herbert Nussbaumer

 

Herbert Nussbaumer, Obmann der KMBÖ Vorarlberg, begrüßte mehr als 500 Gäste im Dornbirner Kulturhaus. Dr. Benno Elbs, Administrator der Diözese Feldkirch, betonte bei der Verleihung: „Sr. Pacis Vögel hat eine Straße der Hoffnung gebaut und diese Straße ist für viele jungen Menschen  in Kenia ein Stern der Hoffnung geworden. Aus diesem Grunde spendete Dr. Elbs im Namen der Diözese Feldkirch 10.000 Euro für das Projekt „Stern der Hoffnung“ in Kenia.  DI Dr. Leopold Wimmer, Vorsitzender der KMÖ bestärkte die Wichtigkeit der Vorbildwirkung von Menschen wie Erzbischof Oscar Romero oder Sr. Pacis Vögel die unter Einsatz ihres Lebens den Armen eine Stimme gaben. Das Land Vorarlberg spendete auch 10.000 Euro für die Projekte von Sr. Pacis. Landesrätin Dr. Greti Schmid überreichte die Spende im Namen vom Landeshauptmann Dr. Herbert Sausgruber und unterstrich, wie wichtig solche Projekte sind: „ Ich möchte mich bei allen entwicklungspolitischen Initiativen in Vorarlberg bedanken, die sich für ihre Mitmenschen einsetzen“, so Schmid.

Im Gedenken an Sr. Vögel nahm die Generaloberin der Missionsschwestern vom Kostbaren Blut, Sr. Ingeborg Müller und die jüngere Schwester von Sr. Pacis, Frau Maria Pacis, den Romero-Preis beim Festakt entgegen und bedankten sich für die Spenden und Solidarität aus Österreich für die Projekte der Schwestern vom Kostbaren Blut in Kenia.


Sr. Maria Pacis Vögel: seit 1973 in Ostafrika

Sr. Maria Pacis (Irene) Vögel stammte aus Schwarzenberg im Bregenzerwald. 1957 trat sie bei den "Missionsschwestern vom Kostbaren Blut" in Wernberg ein und erhielt ihren Schwesternnamen Maria Pacis. 1973 wurde sie nach Kenia in Ostafrika gesandt. Als Missionarin war sie vor allem im Bildungsbereich tätig, hat in Schulen und Kinderheimen unterrichtet und diese auch zeitweise geleitet.


Von 1994 bis 2001 war Sr. Vögel Schuldirektorin der "Precious Blood Secondary School" in einem Slumgebiet am Rande Nairobis. Ab 2002 baute die Ordensfrau ebenfalls in der kenianischen Hauptstadt eine Volksschule für 200 Straßenkinder auf. In ihren letzten Lebensjahren kümmerte sich Sr. Vögel um das Waisenhaus "Star of Hope Children's Home" in der kenianischen Stadt Juja, in dem missbrauchte und vernachlässigte Kinder ein neues Zuhause finden.

Brücke zwischen Kenia und Österreich


Umrahmt wurde die Verleihung von Musik und Gesang aus Afrika und Österreich. Der eingeflogene „Precious Blood“ Chor aus Nairobi und der  Chor der HLW Rankweil traten gemeinsam auf: 40 Mädchen sangen „We are the World“ als Zeichen der Solidarität zwischen Österreich und Kenia.

 

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