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P. Martin Römer, Romeropresiträger 2012, arbeitet unentwegt an Sozialprojekten in Mexiko.
Seit 1995 ist Mag. Martin Römer in der Erzdiözese Mexiko-City im Einsatz. Der aus Groß Siegharts stammende Weltpriester der Diözese St. Pölten hat dabei schon mehrere Projekte für Menschen am Rand der Gesellschaft verwirklicht.
In den Slums von Mexiko City avancierte Martin Römer zum Organisator und Bauunternehmer: Es wurden Sozial-, Jugend- und Gesundheitszentren gebaut, Werkstätten für Bäcker, Schneider, Tischler, eine Kirche… Als alles so weit auf eigenen Beinen stand, war der begrenzte erste Auslandsaufenthalt zu Ende und Martin Römer wurde 2002 in seine Heimatdiözese St. Pölten zurückgebeten. Er kam aber wieder nach Mexiko, um ein Emmaus-Projekt in Miguel Topilejo zu starten.
Neben dem Behinderten- und Seniorenwohnheim, in dem das Gemeinschaftsleben gepflegt wird, die Bewohner Beschäftigungstherapie, medizinische, psychologische und seelsorgliche Betreuung erhalten, steht ein Heim für zeitlich begrenzte Aufenthalte zur Verfügung. Die stille Reserve des Martin Römer sind seine Ausgeglichenheit, schier unerschöpfliche Ruhe, Geduld und Bescheidenheit. Er theoretisiert nicht lange herum, sondern packt praktisch an, „was nottut und was Gott gefällt“.
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